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KW 39/2026 · 21. – 27. September 2026

KW 39/2026

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 4’109 SOGC-Einträge, 3’757 Unternehmen

Inhalt
  1. Woche auf einen Blick
  2. Kapitalflüsse
  3. Gründungsklima
  4. Insolvenzsignale
  5. Makro-Kontext
  6. Fusionen & Übernahmen
  7. Auffälligkeiten
  8. Ausblick
  9. Wochenübersicht
  10. Auffälligkeiten
  11. Kapitalbewegungen
  12. Neugründungen (980 diese Woche)
  13. Marktaustritte (1165 diese Woche)
  14. Fusionen (28 diese Woche)
  15. Regionale Übersicht
  16. Vitalitätsindex
  17. Insolvenzsignale
  18. Makro-Kontext

Swiss Market Pulse KW 39/2026 (21.09.2026 – 27.09.2026)

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 4’109 SOGC-Einträge, 3’757 Unternehmen

Swiss Market Pulse — KW 39/2026 (21.09. – 27.09.2026)

Woche auf einen Blick

4’109 SOGC-Einträge betrafen in der KW 39 insgesamt 3’757 Unternehmen, ein solides Wochenvolumen ohne Ausreisser nach oben oder unten. Auffällig ist die Kombination zweier Signale in Bern: Gleich zwei der grössten Kapitalerhöhungen der Woche, PharmaSens AG mit 8,6 Millionen Franken und Timber Structures 3.0 AG mit 678’500 Franken, stammen aus dem Kanton, der gleichzeitig den höchsten KOF Job-Tracker-Wert der Schweiz aufweist (156,6 Punkte) und mit +3,25 Prozent den zweitstärksten Monatstrend. Kapitalzufluss und Arbeitsnachfrage zeigen hier in die gleiche Richtung, ein Muster, das Entscheider als Bestätigung lesen können, nicht als Zufall.

Gegenläufig dazu Genf: Der Kanton verzeichnet mit 198 Liquidationen den höchsten Wert im Ländervergleich, statistisch signifikant (3,4 Sigma über dem historischen Mittel), und liegt gleichzeitig mit elf Unternehmens-Insolvenzsignalen und 16 vorläufigen Konkursanzeigen an der Spitze der Rückwärts- und Vorwärtsindikatoren zugleich. Wenn SHAB-Liquidationszahlen und SchKG-Frühwarnsignale im selben Kanton in derselben Woche gemeinsam aufleuchten, ist das kein statistisches Rauschen, sondern ein kohärentes Bild wirtschaftlicher Anspannung.

Zürich schliesslich dominiert die Woche in schierer Breite: Neugründungen, Zweckänderungen und Organänderungen liegen alle drei gleichzeitig 3,8 bis 4 Sigma über ihrem Durchschnitt. Diese Gleichzeitigkeit über mehrere, inhaltlich unabhängige Ereignistypen hinweg deutet eher auf einen administrativen Nachholeffekt beim Handelsregisteramt als auf eine plötzliche wirtschaftliche Beschleunigung, dazu mehr im Abschnitt Auffälligkeiten.

Kapitalflüsse

Die Woche zeigt ein klares Übergewicht bei den Kapitalerhöhungen: Zehn Gesellschaften erhöhten ihr Kapital um in Summe rund 21,6 Millionen Franken, während auf der Gegenseite nur fünf Herabsetzungen mit zusammen rund 3,05 Millionen Franken registriert wurden. Das Verhältnis spricht für einen expansiven Grundton.

An der Spitze steht PharmaSens AG aus Bern mit 8,64 Millionen Franken, gefolgt von vario-optics ag aus Appenzell Ausserrhoden mit 5,88 Millionen Franken, einem Präzisionsoptik-Hersteller, dessen Kapitalspritze in dieser Grössenordnung für den kleinen Kanton ungewöhnlich ist. EDAG Engineering Group AG in Thurgau erhöhte um 1,75 Millionen Franken, was sich mit dem zweitstärksten KOF-Trend des Kantons (+2,09 Prozent) deckt: Ein Engineering-Unternehmen investiert in einem Arbeitsmarkt, der bereits anzieht.

Zug fällt mit gleich zwei Erhöhungen in der Top-10 auf, GLO Services AG mit 1,2 Millionen und ONVU Technologies AG mit 1,15 Millionen Franken, und ist zugleich der Kanton mit der auffälligsten Kapitalveränderungs-Statistik der Woche: 30 Kapitalvorgänge gegenüber einem Durchschnitt von 5,3, das 3,6-fache der Norm. Zug bestätigt damit seinen Charakter als Holding- und Finanzierungsstandort, wo Kapitalbewegungen in beide Richtungen überdurchschnittlich häufig sind.

Auf der Herabsetzungsseite sticht Kamla International Holdings AG aus Solothurn mit einer Reduktion um 2,6 Millionen Franken heraus, die grösste Einzelbewegung nach unten in dieser Woche. Bei den kleineren Herabsetzungen ist ein Fall besonders lesbar: Silikal Suisse AG in Zug reduzierte ihr Kapital um 100’000 Franken und erscheint in derselben Woche gleich zweimal auf der Fusionsliste, als übernehmende wie als übertragende Partei zusammen mit Silikal International AG. Das ist ein klassisches Muster einer konzerninternen Restrukturierung: Kapital wird vor dem Zusammenschluss bereinigt. Die Herabsetzung bei Mundipharma IT Services GmbH in Basel-Stadt (100’000 Franken) liest sich ähnlich, als interne Anpassung innerhalb eines grösseren Konzerns, nicht als Distress-Signal.

Gründungsklima

980 Neugründungen stehen 1’165 Liquidationen und Löschungen gegenüber, national damit ein leicht negatives Verhältnis. Die regionale Verteilung zeigt aber ein differenziertes Bild.

Zürich führt mit 198 Neugründungen klar vor Zug (83), Waadt (78), Genf (76) und Aargau (73). Der Zürcher Wert liegt weit über dem historischen Durchschnitt von 37,7 Gründungen (4 Sigma), ein Ausmass, das selbst im dynamischsten Wirtschaftskanton der Schweiz aussergewöhnlich ist und im Kontext mit den anderen Zürcher Anomalien dieser Woche zu lesen ist.

Der Vitalitätsindex, das Verhältnis von Neugründungen zu Liquidationen, zeigt die kleinen Kantone an der Spitze: Appenzell Innerrhoden mit 2,00 (vier Gründungen, zwei Liquidationen), Graubünden mit 1,67 und Uri mit 1,67. Diese Werte beruhen auf kleinen absoluten Zahlen und sollten nicht überinterpretiert werden, ein einzelner Fall verschiebt die Quote spürbar. Aussagekräftiger sind die grossen Wirtschaftskantone: Zürich mit 1,29 und Zug mit 1,24 zeigen echten Nettozuwachs bei substanziellem Volumen, Aargau und Basel-Stadt liegen mit 1,07 knapp im positiven Bereich.

Wallis ist unter den grösseren Kantonen der einzige mit einer Quote unter 1,0 (0,93, 41 Neugründungen gegenüber 44 Liquidationen), ein leichter, aber konsistenter Nettoabbau an Firmensubstanz.

Insolvenzsignale

Bei den SchKG-Daten muss zunächst zwischen natürlichen Personen und Unternehmen unterschieden werden: Von 61 Schuldbetreibungen betreffen lediglich zwei Unternehmen, der Rest ist privates Inkasso ohne wirtschaftliche Aussagekraft für den Unternehmenssektor. Bei den 18 Einstellungen mangels Aktiven sind es immerhin sieben Unternehmen, das eigentliche Distress-Signal.

Von den 64 vorläufigen Konkursanzeigen entfallen 33 auf Unternehmen, das ist der wichtigste Frühwarnindikator der Woche, da eine vorläufige Anzeige dem eigentlichen Konkurs typischerweise um Wochen vorausläuft. Tatsächlich eröffnet wurden in dieser Woche nur zwei Unternehmenskonkurse: STS Bewachungen AG in Aargau, ein Sicherheitsdienstleister, und Burleun Gastro + Event AG in Liquidation in Graubünden, eine Gastronomie- und Eventfirma, die sich zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung bereits in Liquidation befand, ein doppeltes Warnsignal für dieselbe Gesellschaft.

Kantonal führt Genf mit elf Unternehmens-Insolvenzsignalen deutlich vor Aargau (acht) und Zürich (sechs). Genf sticht dabei durch die Kombination aus null Eröffnungen, aber 16 vorläufigen Anzeigen hervor, ein Bild vieler Fälle, die sich noch in der Frühphase befinden und in den kommenden Wochen zu beobachten sind. Aargau zeigt das gegenteilige Profil: zwei Eröffnungen, also die Hälfte aller Unternehmenskonkurse landesweit, dazu sechs Einstellungen mangels Aktiven, die höchste Zahl aller Kantone. In Verbindung mit dem schwächsten KOF-Trend des Kantons (-2,52 Prozent) ergibt sich für Aargau in dieser Woche das konsistenteste Bild einer sich eintrübenden Wirtschaftslage.

St. Gallen zeigt mit drei Eröffnungen, fünf vorläufigen Anzeigen und fünf Einstellungen das breiteste Spektrum aller Kategorien gleichzeitig, ein Kanton, in dem sich Distress-Fälle über den gesamten Prozess verteilen statt sich auf eine Phase zu konzentrieren. Basel-Stadt dagegen verzeichnet acht vorläufige Anzeigen bei null Eröffnungen und null Einstellungen, reines Frühwarnsignal ohne bisherige Bestätigung.

Makro-Kontext

Der KOF Job-Tracker liegt national bei 132,25 Punkten, ein moderates Plus von 0,78 Prozent zum Vormonat, insgesamt ein stabiles bis leicht positives Bild der Arbeitsnachfrage.

Regional zeigt Bern die stärkste Kombination aus hohem Niveau und positivem Trend: 156,6 Punkte bei +3,25 Prozent, der höchste Absolutwert unter den ausgewiesenen Kantonen und einer der stärksten Trends. Das deckt sich, wie eingangs erwähnt, mit den Kapitalerhöhungen bei PharmaSens AG und Timber Structures 3.0 AG in derselben Woche. Appenzell Innerrhoden verzeichnet mit +6,70 Prozent den stärksten prozentualen Ausschlag, allerdings von einem kleineren, volatileren Ausgangswert. Thurgau mit +2,09 Prozent passt zur Kapitalerhöhung bei EDAG Engineering Group in derselben Woche, ein Kanton, in dem Investitionstätigkeit und Arbeitsnachfrage im Gleichschritt laufen.

Am unteren Ende steht Basel-Landschaft mit dem stärksten Rückgang (-2,58 Prozent), allerdings bei weiterhin dem höchsten Absolutniveau der gesamten Liste (214,3 Punkte), eher eine Normalisierung von hohem Niveau als ein Alarmsignal. Aargau (-2,52 Prozent) ist der Kanton, bei dem sich rückläufige Arbeitsnachfrage und die bereits beschriebene Häufung von Konkurseröffnungen und Einstellungen mangels Aktiven gegenseitig bestätigen, das klarste Warnsignal der Woche auf kantonaler Ebene. Basel-Stadt (-0,59 Prozent), Appenzell Ausserrhoden (-0,30 Prozent) und Nidwalden (-0,29 Prozent) zeigen nur leichte Abschwächungen ohne klaren Zusatzbefund aus den Handelsregisterdaten.

Auf der Zins- und Währungsseite bleibt die Rendite der zehnjährigen Bundesobligation mit 0,378 Prozent tief, mit einem Anstieg von rund 16 Prozent gegenüber dem Stand vor drei Monaten, ein leichtes Anziehen vom sehr tiefen Niveau. Der Franken zeigt ein gemischtes Bild gegenüber den beiden Leitwährungen: gegenüber dem Dollar leicht stärker (USD/CHF -0,28 Prozent auf 0,8078), gegenüber dem Euro leicht schwächer (EUR/CHF +1,18 Prozent auf 0,9363). Für exportorientierte KMU mit Euroraum-Schwerpunkt ist das eine leichte Entlastung, für Unternehmen mit Dollarumsätzen eine geringfügig ungünstigere Ausgangslage.

Fusionen & Übernahmen

28 Fusionen in dieser Woche zeigen zwei klare regionale Cluster und ein sektorales Muster. Zug und Basel-Landschaft steuern mit je fünf Fusionen die meisten Fälle bei. In Zug fällt die bereits erwähnte Konzernbereinigung bei Silikal auf, Silikal International AG und Silikal Suisse AG fusionieren im gleichen Zeitfenster wie die Kapitalherabsetzung bei Silikal Suisse, ein sauber dokumentierter Restrukturierungsfall. Daneben verschmelzen in Zug auch Branlo AG, Rezi System AG und Z+M Liegenschafts-AG.

In Basel-Landschaft verschmelzen 102 PLUS AG, Herbonis AG, Oslo Nord AG, Restaurant Central AG und Talis Powerhouse AG, was zusammen mit dem rückläufigen KOF-Trend des Kantons eher für eine Konsolidierungswelle als für einen wirtschaftlichen Einbruch spricht: Strukturen werden gestrafft, nicht zwingend abgebaut.

Auffällig ist ein branchenübergreifendes Muster im Gesundheitswesen: Gleich zwei Augenzentren fusionieren in unterschiedlichen Kantonen in derselben Woche, Augenzentrum Sursee AG in Luzern und Augenzentrum ONO AG in Zürich. Dazu kommen GaleniCare AG (Bern) und Pharmacie de Champel SA (Genf) im Pharma- und Apothekenbereich sowie in Thurgau gleich drei medizinnahe Gesellschaften, MedX AG, Medical Vision AG und Multimed AG. Diese Häufung über vier Kantone hinweg deutet auf eine branchenweite Konsolidierung im Gesundheits- und Medizintechniksektor hin, die über einen einzelnen Kanton hinausgeht und in den kommenden Wochen weiterverfolgt werden sollte.

Auffälligkeiten

Die Sigma-Werte dieser Woche konzentrieren sich stark auf Zürich: Neugründungen (4,0 Sigma), Zweckänderungen (3,8 Sigma), Organänderungen (3,8 Sigma), Zweigniederlassungen (2,6 Sigma), Liquidationen (2,4 Sigma) und Kapitaländerungen (2,4 Sigma) liegen alle gleichzeitig deutlich über der Norm. Diese Breite über sechs unterschiedliche, inhaltlich unabhängige Ereigniskategorien hinweg ist selbst das eigentliche Auffällige. Eine einzelne wirtschaftliche Ursache, etwa eine Gründungswelle oder eine Übernahmewelle, würde typischerweise ein oder zwei Kategorien betreffen, nicht praktisch alle gleichzeitig. Plausibler ist ein administrativer Nachholeffekt beim Zürcher Handelsregisteramt, etwa die Abarbeitung eines Rückstaus. Für die Interpretation der Zürcher Zahlen dieser Woche empfiehlt sich entsprechend Zurückhaltung, bis sich zeigt, ob sich das Niveau in den Folgewochen hält oder zurückbildet.

Isolierter und damit aussagekräftiger sind die Anomalien bei Genf (198 Liquidationen, 3,4 Sigma) und Zug (30 Kapitaländerungen, 3,6 Sigma), da sie jeweils nur eine Kategorie betreffen und sich, wie oben gezeigt, mit anderen unabhängigen Datenpunkten decken, den Genfer Insolvenzsignalen respektive der Zuger Fusions- und Kapitalaktivität.

Ausblick

Entscheider sollten zwei Kantone in den nächsten Wochen im Auge behalten: Aargau, wo rückläufige Arbeitsnachfrage und eine überdurchschnittliche Häufung von Konkurseröffnungen und Einstellungen mangels Aktiven im Gleichschritt laufen, und Genf, wo hohe Liquidationszahlen und die landesweit meisten Unternehmens-Insolvenzsignale zusammentreffen. Bei Zürich lohnt sich der Blick auf die kommenden Wochenberichte, um zu klären, ob die breite Anomalie dieser Woche ein Registereffekt war oder der Beginn eines anhaltenden Trends.


Swiss Market Pulse, generiert am 28.09.2026 von Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.


Datenanhang

Automatisch generiert aus 4’109 SOGC-Einträgen 3’757 Unternehmen betroffen

Wochenübersicht

KategorieAnzahl
Organänderungen (substanziell)1444
Liquidationen/Löschungen1165
Neugründungen980
Zweckänderungen351
Kapitaländerungen117
Fusionen28
Neue Zweigniederlassungen24

Auffälligkeiten

  • Zürich: 198 Neugründungen (Durchschnitt: 37.7, 4σ über Mittelwert)
  • Zürich: 73 Zweckänderungen (Durchschnitt: 13.5, 3.8σ über Mittelwert)
  • Zürich: 291 Organänderungen (substanziell) (Durchschnitt: 55.5, 3.8σ über Mittelwert)
  • Zug: 30 Kapitaländerungen (Durchschnitt: 5.3, 3.6σ über Mittelwert)
  • Genève: 198 Liquidationen/Löschungen (Durchschnitt: 44.8, 3.4σ über Mittelwert)
  • Zürich: 4 Neue Zweigniederlassungen (Durchschnitt: 1.7, 2.6σ über Mittelwert)
  • Zürich: 153 Liquidationen/Löschungen (Durchschnitt: 44.8, 2.4σ über Mittelwert)
  • Zürich: 22 Kapitaländerungen (Durchschnitt: 5.3, 2.4σ über Mittelwert)

Kapitalbewegungen

Grösste Kapitalerhöhungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
PharmaSens AGBernCHF 8.6M
vario-optics agAppenzell A.Rh.CHF 5.9M
EDAG Engineering Group AGThurgauCHF 1.8M
GLO Services AGZugCHF 1.2M
ONVU Technologies AGZugCHF 1.1M
Knobel Holding AGSchwyzCHF 1.0M
Timber Structures 3.0 AGBernCHF 678’500
Denario AGAargauCHF 540’833
Ercolani Immobilien AGLuzernCHF 450’000
CHoNova AGZürichCHF 371’250

Kapitalherabsetzungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
Kamla International Holdings AGSolothurnCHF 2.6M
Roderer Lagerhaus AGBasel-LandschaftCHF 150’000
Odem ST: SIN AGZürichCHF 100’000
Silikal Suisse AGZugCHF 100’000
Mundipharma IT Services GmbHBasel-StadtCHF 100’000

Neugründungen (980 diese Woche)

Top-Kantone nach Neugründungen:

#KantonAnzahl
1.Zürich (ZH)198████████████████████
2.Zug (ZG)83█████████
3.Vaud (VD)78████████
4.Genève (GE)76████████
5.Aargau (AG)73████████
6.Bern (BE)62███████
7.St. Gallen (SG)48█████
8.Valais (VS)41█████
9.Ticino (TI)40████
10.Luzern (LU)35████

Marktaustritte (1165 diese Woche)

Top-Kantone nach Liquidationen/Löschungen:

#KantonAnzahl
1.Genève (GE)198████████████████████
2.Zürich (ZH)153████████████████
3.Vaud (VD)95██████████
4.Bern (BE)77████████
5.Aargau (AG)68███████
6.Zug (ZG)67███████
7.Ticino (TI)64███████
8.St. Gallen (SG)54██████
9.Luzern (LU)48█████
10.Valais (VS)44█████

Fusionen (28 diese Woche)

  • GaleniCare AG (Bern)
  • 102 PLUS AG (Basel-Landschaft)
  • Herbonis AG (Basel-Landschaft)
  • Oslo Nord AG (Basel-Landschaft)
  • Restaurant Central AG (Basel-Landschaft)
  • Talis Powerhouse AG (Basel-Landschaft)
  • ATAG Family Office AG (Basel-Stadt)
  • Danbal AG (Basel-Stadt)
  • Eucontact AG (Basel-Stadt)
  • Pharmacie de Champel SA (Genève)
  • Augenzentrum Sursee AG (Luzern)
  • Gastro Eintracht GmbH (Solothurn)
  • W. Niederberger Immo AG (Solothurn)
  • sitEX Properties Holding AG (Schwyz)
  • MedX AG (Thurgau)
  • Medical Vision AG (Thurgau)
  • Multimed AG (Thurgau)
  • Oh My ! Sàrl (Vaud)
  • Rockmont Sàrl (Vaud)
  • TalentPlace AG (Vaud)
  • GS Consult und Services AG (Valais)
  • Schnyder Bau- und Generalunternehmung AG (Valais)
  • Branlo AG (Zug)
  • Rezi System AG (Zug)
  • Silikal International AG (Zug)
  • Silikal Suisse AG (Zug)
  • Z + M Liegenschafts-AG (Zug)
  • Augenzentrum ONO AG (Zürich)

Regionale Übersicht

KantonTotalNeugründungenLiquidationenKapital
Zürich (ZH)74219815322
Genève (GE)415761986
Zug (ZG)371836730
Bern (BE)30862773
Vaud (VD)306789510
Aargau (AG)26773683
St. Gallen (SG)18448543
Valais (VS)17141441
Luzern (LU)16435484
Schwyz (SZ)14826374
Ticino (TI)12440644
Thurgau (TG)12325352
Basel-Stadt (BS)11930283
Basel-Landschaft (BL)11620372
Solothurn (SO)10833372

Vitalitätsindex

Verhältnis Neugründungen zu Liquidationen pro Kanton (>1.0 = Nettozuwachs):

  • ↑ Appenzell I.Rh.: 2.00 (4 Neugründungen / 2 Liquidationen)
  • ↑ Graubünden: 1.67 (25 Neugründungen / 15 Liquidationen)
  • ↑ Uri: 1.67 (5 Neugründungen / 3 Liquidationen)
  • ↑ Zürich: 1.29 (198 Neugründungen / 153 Liquidationen)
  • ↑ Zug: 1.24 (83 Neugründungen / 67 Liquidationen)
  • ↑ Aargau: 1.07 (73 Neugründungen / 68 Liquidationen)
  • ↑ Basel-Stadt: 1.07 (30 Neugründungen / 28 Liquidationen)
  • ↑ Fribourg: 1.07 (32 Neugründungen / 30 Liquidationen)
  • ↑ Jura: 1.00 (6 Neugründungen / 6 Liquidationen)
  • ↓ Valais: 0.93 (41 Neugründungen / 44 Liquidationen)

Insolvenzsignale

KategorieTotaldavon Unternehmen
Vorläufige Konkursanzeigen6433
Schuldbetreibungen612
Einstellungen mangels Aktiven187
Konkurseröffnungen72
Kollokationspläne & Inventare21

2 neue Unternehmens-Konkurseröffnungen, 64 vorläufige Konkursanzeigen, 18 Einstellungen mangels Aktiven.

Konkurseröffnungen (Unternehmen)

  • STS Bewachungen AG (Aargau)
  • Burleun Gastro + Event AG in Liquidation (Graubünden)

Kantone mit den meisten Unternehmens-Insolvenzsignalen

  • Genève (GE): 11 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 16, Einstellungen: 3
  • Aargau (AG): 8 Unternehmen; Eröffnungen: 2, vorläufig: 3, Einstellungen: 6
  • Zürich (ZH): 6 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 13, Einstellungen: 0
  • St. Gallen (SG): 5 Unternehmen; Eröffnungen: 3, vorläufig: 5, Einstellungen: 5
  • Basel-Stadt (BS): 4 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 8, Einstellungen: 0
  • Graubünden (GR): 3 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 3, Einstellungen: 0
  • Solothurn (SO): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 3, Einstellungen: 3
  • Thurgau (TG): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 3, Einstellungen: 0
  • Basel-Landschaft (BL): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 1, Einstellungen: 1
  • Luzern (LU): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 2, Einstellungen: 0

Makro-Kontext

KennzahlWertZeitpunktTrend
KOF Job-Tracker (nationaler Median)132.2518 Index2026-09-01+0.78% (vs. Vormonat)
10-jährige Bundesobligation0.378 %2025-07-01+15.95% (vs. vor 3 Monaten)
USD/CHF0.8078 CHF2026-08-01-0.28% (vs. Vormonat)
EUR/CHF0.9363 CHF2026-08-01+1.18% (vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage (KOF Job-Tracker), stärkster Aufwärtstrend:

  • Appenzell I.Rh.: 134.2 (+6.70% vs. Vormonat)
  • Bern: 156.6 (+3.25% vs. Vormonat)
  • Glarus: 112.9 (+2.58% vs. Vormonat)
  • Thurgau: 87.1 (+2.09% vs. Vormonat)
  • Fribourg: 118.3 (+1.87% vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage, schwächster Trend:

  • Basel-Landschaft: 214.3 (-2.58% vs. Vormonat)
  • Aargau: 103.6 (-2.52% vs. Vormonat)
  • Basel-Stadt: 131.2 (-0.59% vs. Vormonat)
  • Appenzell A.Rh.: 92.9 (-0.30% vs. Vormonat)
  • Nidwalden: 179.5 (-0.29% vs. Vormonat)

Swiss Market Pulse, generiert am 28.09.2026 von Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.

Weltmodell: 34 offen · 17 aufgelöst · nächste Auflösung 20.09.