Zum Inhalt springen
Alle Ausgaben

KW 32/2026 · 3. – 9. August 2026

KW 32/2026

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 3’565 SOGC-Einträge, 3’264 Unternehmen

Inhalt
  1. Woche auf einen Blick
  2. Kapitalflüsse
  3. Gründungsklima
  4. Insolvenzsignale
  5. Makro-Kontext
  6. Fusionen & Übernahmen
  7. Auffälligkeiten
  8. Ausblick
  9. Wochenübersicht
  10. Auffälligkeiten
  11. Kapitalbewegungen
  12. Neugründungen (906 diese Woche)
  13. Marktaustritte (924 diese Woche)
  14. Fusionen (21 diese Woche)
  15. Regionale Übersicht
  16. Vitalitätsindex
  17. Insolvenzsignale
  18. Makro-Kontext

Swiss Market Pulse KW 32/2026 (03.08.2026 – 09.08.2026)

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 3’565 SOGC-Einträge, 3’264 Unternehmen

Da ExitPlanMode in diesem Kontext nicht verfügbar ist und die Aufgabe reine Textproduktion ohne Datei- oder Systemänderungen ist, liefere ich den Newsletter direkt.


Swiss Market Pulse – KW 32/2026 (03.08. – 09.08.2026)

Woche auf einen Blick

Die Kalenderwoche 32 zeigt ein Bild starker, aber ungleich verteilter Dynamik. Zürich dominiert praktisch jede Kategorie gleichzeitig: Neugründungen, Marktaustritte, Organänderungen und Zweckänderungen liegen alle drei bis vier Standardabweichungen über dem Kantonsdurchschnitt. Das ist kein Ausreisser in einer einzelnen Kennzahl, sondern ein breites Muster erhöhter unternehmerischer Aktivität im grössten Wirtschaftskanton.

Auffällig ist die Verbindung zwischen Kapitalflüssen und Standortwahl: Zug verzeichnet mit 27 Kapitaländerungen (3.2σ über dem Mittel) eine ungewöhnlich hohe Restrukturierungsdichte, gleichzeitig aber eine der schwächsten Vitalitätsraten der Woche (47 Neugründungen gegen 112 Liquidationen). Das deutet weniger auf organisches Wachstum als auf Konsolidierung bestehender Holding- und Finanzstrukturen hin, ein Muster, das zum Ruf des Kantons als Sitz komplexer Firmenkonstrukte passt. Auf der Makroseite zeigt der KOF Job-Tracker in Genf den zweitstärksten Rückgang der Arbeitsnachfrage (-8.01% zum Vormonat), just in jenem Kanton, der bei den Unternehmens-Insolvenzsignalen mit neun betroffenen Firmen den zweithöchsten Wert der Woche stellt. Diese Kombination aus rückläufiger Arbeitsnachfrage und gehäuften Vorinsolvenz-Meldungen verdient Beobachtung.

Kapitalflüsse

Die Woche wird von einer einzelnen grossen Transaktion geprägt: Die Colosseum AG in Zürich hat ihr Kapital um rund CHF 118.9 Millionen erhöht, mit Abstand die grösste Bewegung der Woche und einer der grössten Einzelvorgänge der letzten Monate überhaupt. Bei dieser Grössenordnung handelt es sich in aller Regel um eine strukturelle Massnahme, etwa eine Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital, eine Fusion mit anschliessender Kapitalanpassung oder den Eintritt eines neuen Grossinvestors. Ohne Einsicht in die zugrundeliegende Handelsregisterpublikation lässt sich der genaue Anlass nicht bestimmen, das Volumen allein ist aber ein Signal, dass in Zürich weiterhin sehr grosskapitalisierte Vorgänge stattfinden.

Auf Platz zwei folgt die Erlenpark AG aus St. Gallen mit einer Kapitalerhöhung von CHF 27.4 Millionen, ein für den Kanton ungewöhnlich hoher Betrag, der auf ein einzelnes grösseres Immobilien- oder Infrastrukturprojekt hindeuten könnte. Die Kairos Medical AG in Solothurn (CHF 3.4 Millionen) und mehrere Zürcher Gesellschaften im tieferen einstelligen Millionenbereich, darunter LEXIAN AG, Torqur AG (Basel-Stadt) und RULEMATCH AG, runden das Bild ab. Bemerkenswert ist die Präsenz von RULEMATCH AG und Global Digital Currency AG (Zug) unter den Top-Zuflüssen: Beide Firmen sind im Fintech- respektive Krypto-Umfeld verortet, was zur weiter oben beschriebenen Restrukturierungsdichte in Zug passt.

Bei den Kapitalherabsetzungen dominiert die Klipfel Hefe AG aus dem Aargau mit einer Reduktion von CHF 500’000, gefolgt von der Zürcher Groundshift AG (CHF 321’112). Drei weitere Fälle, ICS Holding AG (St. Gallen), CoreInvest Holding AG (Zug) und Prandini AG (Thurgau), bewegen sich im Bereich von je CHF 100’000. Herabsetzungen dieser Grössenordnung sind in der Regel technischer Natur, etwa eine Bilanzbereinigung oder Anpassung an tatsächliche Kapitalbedürfnisse, und weniger ein akutes Notsignal. In Kombination mit der hohen SchKG-Aktivität in Zug (siehe unten) ist die Häufung von Kapitalmassnahmen im Kanton dennoch ein Hinweis auf einen Bereinigungszyklus bei bestehenden Gesellschaften.

Gründungsklima

906 Neugründungen stehen 924 Liquidationen und Löschungen gegenüber, national betrachtet ein nahezu ausgeglichenes Bild mit leichtem Überhang auf der Austrittsseite. Die Verteilung nach Kantonen zeigt allerdings deutliche Unterschiede. Zürich führt mit 182 Neugründungen die Liste an, ein Wert, der mit 3.8 Sigma weit über dem historischen Durchschnitt liegt und die insgesamt sehr hohe Grundaktivität des Kantons in dieser Woche unterstreicht. Waadt (104), Genf (70) und Wallis (68) folgen mit deutlichem Abstand.

Der Vitalitätsindex, das Verhältnis von Neugründungen zu Liquidationen, liefert ein differenzierteres Bild als die reinen Absolutzahlen. Freiburg führt mit 2.05 (41 Neugründungen gegen 20 Liquidationen), gefolgt von Schwyz mit 1.80 (27 gegen 15). Beide Kantone wachsen also deutlich stärker, als sie schrumpfen. Wallis (1.39), Genf (1.37), Solothurn und Basel-Landschaft (je 1.29) sowie Waadt (1.22) liegen ebenfalls im positiven Bereich. Bern bewegt sich mit 1.02 praktisch im Gleichgewicht, was angesichts des gleichzeitig stärksten KOF-Anstiegs der Woche (+4.26%) bemerkenswert ist: steigende Arbeitsnachfrage bei stagnierender Nettogründungsrate deutet eher auf Wachstum in bestehenden Betrieben als auf eine neue Gründungswelle hin.

Zug wiederum taucht in der Vitalitätsliste des Referenzberichts gar nicht unter den Top-Kantonen auf, mit 47 Neugründungen gegen 112 Liquidationen ergibt sich ein Indexwert von rund 0.42, der schwächste Wert unter den grösseren Kantonen. Zusammen mit der oben beschriebenen Kapitalrestrukturierung entsteht das Bild eines Kantons, der diese Woche mehr bereinigt als neu aufbaut, ein klassisches Konsolidierungsmuster in einem Kanton mit traditionell hoher Dichte an Holdinggesellschaften und Zweckgesellschaften.

Insolvenzsignale

Die SchKG-Daten der Woche zeigen 555 Schuldbetreibungen, davon betreffen 35 tatsächlich Unternehmen, der weit überwiegende Teil entfällt also auf natürliche Personen und ist für die Beurteilung der Unternehmenslandschaft von geringerer Bedeutung. Entscheidender sind die vorgelagerten Insolvenzkategorien: 35 vorläufige Konkursanzeigen wurden publiziert, davon 29 mit Unternehmensbezug, ein Wert, der als Frühwarnindikator ernst zu nehmen ist, da vorläufige Anzeigen oft Wochen vor einer tatsächlichen Konkurseröffnung liegen. Zu den 18 Einstellungen mangels Aktiven zählen 3 Unternehmensfälle, den harten Endpunkt eines gescheiterten Geschäftsbetriebs ohne verwertbares Vermögen.

Bei den tatsächlichen Konkurseröffnungen sind zwei Unternehmen namentlich hervorzuheben: Die Falknis Wealth Management AG in Graubünden (zuständig: Betreibungs- und Konkursamt der Region Landquart) und die Daimani Holding AG in Liquidation in Zürich (Notariat, Grundbuchamt und Konkursamt Enge-Zürich). Bei Falknis Wealth Management deutet der Firmenname auf eine Vermögensverwaltungs- oder Beratungstätigkeit im Finanzsektor hin, ein Segment, das in einem Umfeld volatiler Zinsen und Wechselkurse unter erhöhtem Margendruck stehen kann. Die Daimani Holding AG befand sich bereits im Liquidationsstatus, bevor die Konkurseröffnung folgte, ein Hinweis darauf, dass eine ordentliche Liquidation nicht mehr ausreichte, um die Gläubiger zu befriedigen.

Regional konzentrieren sich die Unternehmens-Insolvenzsignale auf wenige Kantone. Zürich führt mit 10 betroffenen Unternehmen (4 Eröffnungen, 12 vorläufige Anzeigen, 2 Einstellungen), was angesichts der insgesamt hohen Aktivität des Kantons proportional einzuordnen ist. Genf folgt mit 9 Unternehmen, ausschliesslich getrieben durch vorläufige Anzeigen (8) und Inventare (9), keine einzige Konkurseröffnung. Das ist bemerkenswert: Eine hohe Zahl an Frühwarnsignalen ohne bereits erfolgte Eröffnungen kann bedeuten, dass sich in Genf aktuell mehrere Fälle im Anfangsstadium befinden, deren Ausgang in den kommenden Wochen sichtbar werden dürfte. In Verbindung mit dem stärksten KOF-Rückgang der Woche in Genf (-8.01%) ergibt sich ein kohärentes Bild wirtschaftlicher Abkühlung in diesem Kanton.

Graubünden (6 Unternehmen, inklusive der Falknis-Eröffnung) und Thurgau (5 Unternehmen, ausschliesslich vorläufige Anzeigen) folgen dahinter. Basel-Landschaft und St. Gallen zeigen mit je 2 betroffenen Unternehmen zwar tiefere absolute Werte, aber eine hohe Zahl an Einstellungen mangels Aktiven (4 respektive 5), was auf bereits weit fortgeschrittene, aussichtslose Fälle hindeutet. Insgesamt bleibt das Unternehmens-Insolvenzvolumen der Woche mit 2 Eröffnungen moderat, die Zahl der vorläufigen Anzeigen (29 mit Unternehmensbezug) rechtfertigt aber eine erhöhte Aufmerksamkeit für die kommenden zwei bis drei Wochen.

Makro-Kontext

Der KOF Job-Tracker weist per 1. Juli 2026 einen nationalen Medianwert von 128.06 aus, ein leichter Rückgang von 0.89% gegenüber dem Vormonat. Auf nationaler Ebene deutet das auf eine leichte Abkühlung der Arbeitsnachfrage hin, allerdings verdeckt der Median erhebliche kantonale Unterschiede. Bern (+4.26%), Aargau (+3.67%) und Nidwalden (+0.73%) zeigen die stärksten Aufwärtstrends, während Luzern (-8.29%), Genf (-8.01%) und Glarus (-7.60%) die deutlichsten Rückgänge verzeichnen.

Die Diskrepanz zwischen Bern und Genf ist besonders lehrreich, wenn man sie neben die SOGC- und SchKG-Daten der Woche legt. Bern zeigt starke Arbeitsnachfrage bei ausgeglichenem Gründungs-Liquidations-Verhältnis (1.02), ein Bild wirtschaftlicher Reife ohne grosse Verwerfungen. Genf hingegen kombiniert den zweitstärksten KOF-Rückgang mit der zweithöchsten Zahl an Unternehmens-Insolvenzsignalen der Woche, ein Muster, das auf eine tatsächliche Verschlechterung der Geschäftslage in diesem Kanton hindeutet und nicht nur auf statistisches Rauschen zurückzuführen sein dürfte. Luzern wiederum zeigt trotz des stärksten KOF-Rückgangs (-8.29%) nur ein einziges Unternehmens-Insolvenzsignal in dieser Woche, hier lohnt sich eine Beobachtung der kommenden Wochen, um zu sehen, ob sich der Arbeitsmarkttrend auch in den Handelsregister- und SchKG-Daten niederschlägt.

Auf der Zins- und Devisenseite bleibt das Bild grundsätzlich stabil, mit leichten Aufwärtsbewegungen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesobligation liegt bei 0.378%, ein Anstieg von rund 15.95% gegenüber dem Stand vor drei Monaten, was auf ein leicht gestiegenes Zinsniveau am langen Ende hindeutet. Der US-Dollar hat gegenüber dem Franken in den letzten vier Wochen um 1.35% auf 0.8100 zugelegt, der Euro legte moderater um 0.54% auf 0.9254 zu. Für exportorientierte KMU bedeutet das eine leichte Entlastung gegenüber dem starken Franken der vergangenen Quartale, wenn auch auf tiefem Niveau und ohne dass von einer Trendwende gesprochen werden kann. In Kombination mit der insgesamt robusten Gründungsaktivität in den meisten Kantonen bleibt das makroökonomische Umfeld für Schweizer KMU im Rahmen des Erwarteten, mit Genf als klarer regionaler Ausnahme.

Fusionen & Übernahmen

Mit 21 Fusionen liegt die Woche im Rahmen der üblichen Aktivität, das Muster der Zusammenschlüsse zeigt aber mehrere erkennbare Cluster. Am auffälligsten ist der Thurgau mit fünf beteiligten Gesellschaften rund um die Biotta-Gruppe: Die Biotta AG, die Biotta Holding AG, die Centurio Legatus AG, die Härtler AG und die 4M Zellweger GmbH sind Teil desselben Konsolidierungsvorgangs. Eine Fusion, die gleich eine Holding- und mehrere operative Gesellschaften umfasst, deutet auf eine grössere konzerninterne Straffung hin, möglicherweise im Zuge einer Nachfolgeregelung oder einer Vereinfachung der Gruppenstruktur im Bio-Getränkesektor, für den Biotta bekannt ist.

Im Aargau fusionieren mit Jacques du Manoir AG, Karl Schlumpf AG und Roamer AG drei traditionsreiche Namen, die auf den ersten Blick auf die Uhren- und Präzisionsindustrie hindeuten, Roamer ist eine seit Langem bekannte Schweizer Uhrenmarke. Auch hier liegt eine konzerninterne Bereinigung nahe. In Zürich verschmelzen mit B + S Versicherungsberatung AG und Rimag Insurance Consulting AG zwei Versicherungsberatungsfirmen, während OneFi AG (Zug) und OneFi Switzerland GmbH (Zürich) offensichtlich zur selben Unternehmensgruppe gehören und ihre Kantons- respektive Rechtsformstruktur bereinigen. In Schaffhausen verschmelzen Faiveley Transport Schwab AG und Wabtec Services GmbH, beides Namen aus dem Bahntechniksektor, ein Hinweis auf eine internationale Konzernintegration nach einer vorangegangenen Übernahme. Insgesamt überwiegen in dieser Woche interne Konzernstraffungen gegenüber marktverändernden Übernahmen, ein typisches Bild für die Sommerwochen, in denen grössere strategische Transaktionen seltener sind.

Auffälligkeiten

Zürich sticht diese Woche in einer Weise heraus, die über eine einzelne Kennzahl hinausgeht. Gleich vier Kategorien liegen deutlich über dem statistischen Erwartungswert: Neugründungen mit 182 (Durchschnitt 34.8, 3.8σ), Liquidationen mit 186 (Durchschnitt 38.5, 3.6σ), Organänderungen mit 254 (Durchschnitt 50.1, 3.6σ) und Zweckänderungen mit 51 (Durchschnitt 11.3, 3.4σ). Werte jenseits von drei Sigma sind statistisch selten, hier treten sie gleich vierfach im selben Kanton in derselben Woche auf. Das spricht weniger für einen einzelnen Sondereffekt als für eine generell überdurchschnittlich aktive Woche im grössten Wirtschaftskanton, möglicherweise im Zusammenhang mit saisonalen Stichtagen für Handelsregistereinträge nach der Sommerpause.

Zug verzeichnet bei den Kapitaländerungen mit 27 Fällen einen Wert von 3.2 Sigma über dem Mittel (Durchschnitt 6.1), wie bereits im Abschnitt Kapitalflüsse eingeordnet, ein Indiz für eine Restrukturierungswelle unter den dortigen Holding- und Finanzgesellschaften. In der Waadt fällt mit 7 neuen Zweigniederlassungen (Durchschnitt 2.1, 3σ) eine für den Kanton ungewöhnlich hohe Expansionsaktivität auf, ein möglicher Hinweis darauf, dass mehrere Unternehmen aus anderen Kantonen oder dem Ausland in der Westschweiz zusätzliche Standorte eröffnen.

Ausblick

Entscheider sollten die kommenden Wochen in Genf im Auge behalten: Die Kombination aus rückläufigem KOF-Index, hoher Zahl vorläufiger Konkursanzeigen und tiefer Vitalitätsrate ist ein kohärentes, nicht nur zufälliges Signal. Gleichzeitig bleibt Zürich der mit Abstand aktivste Markt der Woche, sowohl bei Gründungen als auch bei Marktaustritten, was auf eine hohe strukturelle Fluktuation und nicht auf eine einseitige Wachstums- oder Schrumpfungsphase hindeutet.


Swiss Market Pulse, verfasst am 10.08.2026 für Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.


Datenanhang

Automatisch generiert aus 3’565 SOGC-Einträgen 3’264 Unternehmen betroffen

Wochenübersicht

KategorieAnzahl
Organänderungen (substanziell)1302
Liquidationen/Löschungen924
Neugründungen906
Zweckänderungen272
Kapitaländerungen110
Neue Zweigniederlassungen30
Fusionen21

Auffälligkeiten

  • Zürich: 182 Neugründungen (Durchschnitt: 34.8, 3.8σ über Mittelwert)
  • Zürich: 186 Liquidationen/Löschungen (Durchschnitt: 38.5, 3.6σ über Mittelwert)
  • Zürich: 254 Organänderungen (substanziell) (Durchschnitt: 50.1, 3.6σ über Mittelwert)
  • Zürich: 51 Zweckänderungen (Durchschnitt: 11.3, 3.4σ über Mittelwert)
  • Zug: 27 Kapitaländerungen (Durchschnitt: 6.1, 3.2σ über Mittelwert)
  • Vaud: 7 Neue Zweigniederlassungen (Durchschnitt: 2.1, 3σ über Mittelwert)

Kapitalbewegungen

Grösste Kapitalerhöhungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
Colosseum AGZürichCHF 118.9M
Erlenpark AGSt. GallenCHF 27.4M
Kairos Medical AGSolothurnCHF 3.4M
LEXIAN AGZürichCHF 1.6M
Torqur AGBasel-StadtCHF 1.4M
RULEMATCH AGZürichCHF 1.2M
Beyer Museum AGZürichCHF 1.0M
Global Digital Currency AGZugCHF 900’000
uniqFEED AGZürichCHF 649’294
Micreos Pharmaceuticals AGZugCHF 518’498

Kapitalherabsetzungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
Klipfel Hefe AGAargauCHF 500’000
Groundshift AGZürichCHF 321’112
ICS Holding AGSt. GallenCHF 100’000
CoreInvest Holding AGZugCHF 100’000
Prandini AGThurgauCHF 100’000

Neugründungen (906 diese Woche)

Top-Kantone nach Neugründungen:

#KantonAnzahl
1.Zürich (ZH)182███████████████████
2.Vaud (VD)104███████████
3.Genève (GE)70███████
4.Valais (VS)68███████
5.Bern (BE)62███████
6.Aargau (AG)54██████
7.Zug (ZG)47█████
8.Fribourg (FR)41█████
9.Luzern (LU)36████
10.Ticino (TI)36████

Marktaustritte (924 diese Woche)

Top-Kantone nach Liquidationen/Löschungen:

#KantonAnzahl
1.Zürich (ZH)186███████████████████
2.Zug (ZG)112████████████
3.Vaud (VD)85█████████
4.Bern (BE)61███████
5.Aargau (AG)56██████
6.Luzern (LU)54██████
7.Genève (GE)51██████
8.Valais (VS)49█████
9.Ticino (TI)42█████
10.St. Gallen (SG)35████

Fusionen (21 diese Woche)

  • Jacques du Manoir AG (Aargau)
  • Karl Schlumpf AG (Aargau)
  • Roamer AG (Aargau)
  • Burrus Nussbaumer Architectes Sàrl (Genève)
  • Raphaël Nussbaumer Architectes Sàrl (Genève)
  • Faiveley Transport Schwab AG (Schaffhausen)
  • Wabtec Services GmbH (Schaffhausen)
  • VARISTOR AG (Schwyz)
  • primion Technology AG (Schwyz)
  • 4M Zellweger GmbH (Thurgau)
  • Biotta AG (Thurgau)
  • Biotta Holding AG (Thurgau)
  • Centurio Legatus AG (Thurgau)
  • Härtler AG (Thurgau)
  • E. Deléderray toitures S.A. (Vaud)
  • Garage LSM Sàrl (Vaud)
  • OneFi AG (Zug)
  • ARKEFI BAU AG (Zürich)
  • B + S Versicherungsberatung AG (Zürich)
  • OneFi Switzerland GmbH (Zürich)
  • Rimag Insurance Consulting AG (Zürich)

Regionale Übersicht

KantonTotalNeugründungenLiquidationenKapital
Zürich (ZH)69718218617
Zug (ZG)3774711227
Vaud (VD)331104856
Bern (BE)281626112
Genève (GE)23570513
Valais (VS)22468495
Aargau (AG)19854565
Luzern (LU)18036546
St. Gallen (SG)13534352
Fribourg (FR)12741206
Thurgau (TG)10328314
Ticino (TI)9836423
Basel-Stadt (BS)9424253
Schwyz (SZ)8927151
Graubünden (GR)7918157

Vitalitätsindex

Verhältnis Neugründungen zu Liquidationen pro Kanton (>1.0 = Nettozuwachs):

  • Fribourg: 2.05 (41 Neugründungen / 20 Liquidationen)
  • Schwyz: 1.80 (27 Neugründungen / 15 Liquidationen)
  • Valais: 1.39 (68 Neugründungen / 49 Liquidationen)
  • Genève: 1.37 (70 Neugründungen / 51 Liquidationen)
  • Solothurn: 1.29 (27 Neugründungen / 21 Liquidationen)
  • Basel-Landschaft: 1.29 (18 Neugründungen / 14 Liquidationen)
  • Vaud: 1.22 (104 Neugründungen / 85 Liquidationen)
  • Graubünden: 1.20 (18 Neugründungen / 15 Liquidationen)
  • Bern: 1.02 (62 Neugründungen / 61 Liquidationen)
  • Jura: 1.00 (4 Neugründungen / 4 Liquidationen)

Insolvenzsignale

KategorieTotaldavon Unternehmen
Schuldbetreibungen55535
Vorläufige Konkursanzeigen3529
Einstellungen mangels Aktiven183
Kollokationspläne & Inventare142
Konkurseröffnungen102

2 neue Unternehmens-Konkurseröffnungen, 35 vorläufige Konkursanzeigen, 18 Einstellungen mangels Aktiven.

Konkurseröffnungen (Unternehmen)

  • Falknis Wealth Management AG (Graubünden)
  • Daimani Holding AG in Liquidation (Zürich)

Kantone mit den meisten Unternehmens-Insolvenzsignalen

  • Zürich (ZH): 10 Unternehmen; Eröffnungen: 4, vorläufig: 12, Einstellungen: 2
  • Genève (GE): 9 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 8, Einstellungen: 0
  • Graubünden (GR): 6 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 5, Einstellungen: 1
  • Thurgau (TG): 5 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 5, Einstellungen: 0
  • Basel-Landschaft (BL): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 1, Einstellungen: 4
  • St. Gallen (SG): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 1, Einstellungen: 5
  • Ticino (TI): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 1, Einstellungen: 0
  • Luzern (LU): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 1, Einstellungen: 0

Makro-Kontext

KennzahlWertZeitpunktTrend
KOF Job-Tracker (nationaler Median)128.0575 Index2026-07-01-0.89% (vs. Vormonat)
10-jährige Bundesobligation0.378 %2025-07-01+15.95% (vs. vor 3 Monaten)
USD/CHF0.8100 CHF2026-07-01+1.35% (vs. Vormonat)
EUR/CHF0.9254 CHF2026-07-01+0.54% (vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage (KOF Job-Tracker), stärkster Aufwärtstrend:

  • Bern: 155.3 (+4.26% vs. Vormonat)
  • Aargau: 104.8 (+3.67% vs. Vormonat)
  • Nidwalden: 180.2 (+0.73% vs. Vormonat)
  • Obwalden: 128.1 (+0.56% vs. Vormonat)
  • Jura: 137.6 (+0.40% vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage, schwächster Trend:

  • Luzern: 151.3 (-8.29% vs. Vormonat)
  • Genève: 154.1 (-8.01% vs. Vormonat)
  • Glarus: 111.2 (-7.60% vs. Vormonat)
  • Graubünden: 148.0 (-3.47% vs. Vormonat)
  • Basel-Stadt: 132.1 (-1.96% vs. Vormonat)

Swiss Market Pulse, generiert am 10.08.2026 von Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.