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KW 37/2026 · 7. – 13. September 2026

KW 37/2026

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 4’111 SOGC-Einträge, 3’796 Unternehmen

Inhalt
  1. Woche auf einen Blick
  2. Kapitalflüsse
  3. Gründungsklima
  4. Insolvenzsignale
  5. Makro-Kontext
  6. Fusionen & Übernahmen
  7. Auffälligkeiten
  8. Ausblick
  9. Wochenübersicht
  10. Auffälligkeiten
  11. Kapitalbewegungen
  12. Neugründungen (1030 diese Woche)
  13. Marktaustritte (1201 diese Woche)
  14. Fusionen (31 diese Woche)
  15. Regionale Übersicht
  16. Vitalitätsindex
  17. Insolvenzsignale
  18. Makro-Kontext

Swiss Market Pulse KW 37/2026 (07.09.2026 – 13.09.2026)

Datenbasierte Marktanalyse von Aptis: 4’111 SOGC-Einträge, 3’796 Unternehmen

Swiss Market Pulse – KW 37/2026 (07.09. – 13.09.2026)

Woche auf einen Blick

4’111 SOGC-Einträge betreffen diese Woche 3’796 Schweizer Unternehmen, ein durchschnittliches Volumen für eine Kalenderwoche. Auffällig ist die Schieflage zwischen Gründungen und Marktaustritten: 1’030 Neuregistrierungen stehen 1’201 Liquidationen gegenüber, national ergibt das einen Vitalitätsindex von 0.86, also eine Woche mit mehr Marktaustritten als -eintritten. Das ist keine Krisenmeldung, aber ein Kontrapunkt zu den sonst oft optimistischeren Gründungszahlen.

Zürich sticht heraus, und zwar gleich in fünf Kategorien gleichzeitig: Zweckänderungen, Organänderungen, Neugründungen, Liquidationen und Fusionen liegen alle zwischen 2.8 und 3.9 Sigma über dem Erwartungswert. Eine Querverbindung zeigt sich zwischen Kapitalfluss und Arbeitsmarkt: Bern kombiniert diese Woche einen der besten Vitalitätsindizes (90 Neugründungen gegenüber 63 Liquidationen, Verhältnis 1.43) mit dem zweitstärksten KOF-Anstieg unter den grossen Kantonen (+1.85 % gegenüber Vormonat, bei einem bereits hohen Absolutwert von 154.5 Punkten). Das ist ein kohärentes Bild: mehr Firmengründungen bei gleichzeitig steigender Arbeitsnachfrage. Umgekehrt zeigt Genf eine leicht rückläufige KOF-Kurve (-1.08 %) und gleichzeitig das höchste SchKG-Gesamtvolumen aller Kantone, wenn auch grösstenteils bei natürlichen Personen statt Unternehmen.

Kapitalflüsse

Unter den zehn grössten Kapitalerhöhungen dominiert die Luzerner Pares AG klar: Mit CHF 16.4 Millionen macht sie mehr als die Hälfte des gesamten Volumens der Top-10-Erhöhungen aus (zusammen rund CHF 29.2 Millionen). Das ist eine Grössenordnung, die man eher in Zürich oder Zug erwarten würde, nicht in Luzern, und deutet auf eine gezielte Wachstums- oder Restrukturierungsfinanzierung hin.

An zweiter Stelle folgt die Zürcher Mageba Holding AG mit CHF 6.6 Millionen, eine Grössenordnung, die zu einem international tätigen Industriekonzern passt, der Kapazität für Expansion aufbaut. Kleiner, aber bemerkenswert: die CUTISS AG (ZH, CHF 487’740), ein auf Gewebezüchtung spezialisiertes Life-Sciences-Unternehmen mit Wurzeln am Universitätsspital Zürich. Solche Beträge sind typisch für Zwischenfinanzierungsrunden in der Biotech-Szene, nicht für grosse Exits.

Zug bestätigt seine Rolle als Kapital- und Holdingstandort: Der Kanton verzeichnet mit 35 Kapitalveränderungen eine statistische Auffälligkeit (3.4 Sigma über dem Durchschnitt von 7.2), und mit der VNC – Virtual Network Consult AG (CHF 1.0 Mio.) sowie der Boraz Holding AG (CHF 510’000) tauchen gleich zwei Zuger Gesellschaften unter den Top-10-Erhöhungen auf. Das passt zum Muster: Viele kleinere Rekapitalisierungen laufen über Zuger Holdingstrukturen, nicht eine einzelne grosse Transaktion.

Auf der Gegenseite steht die Basel-Landschaftliche LIPO Einrichtungsmärkte AG mit einer Kapitalherabsetzung von CHF 4.8 Millionen, der grössten Bewegung nach unten diese Woche. Für einen Möbeleinzelhändler in dieser Grössenordnung ist das ein Signal, das zur allgemein angespannten Lage im stationären Detailhandel passt. Die St. Galler Mettiss AG reduziert ihr Kapital um CHF 3.7 Millionen, während die kleineren Herabsetzungen bei H. Welte & Co. AG (SG) und GN Hearing Switzerland AG (ZH) mit je CHF 100’000 eher nach Bereinigung als nach Notlage aussehen. Bei GN Hearing, einer Schweizer Tochter des dänischen Hörgerätekonzerns GN Store Nord, ist eine Kapitalrückführung an die Muttergesellschaft die naheliegendste Erklärung.

Insgesamt überwiegen die Erhöhungen die Herabsetzungen unter den grössten Bewegungen deutlich, mit einem Verhältnis von rund 3.4 zu 1. Das laute Geld dieser Woche zeigt nach oben, konzentriert auf Zürich, Luzern und Zug.

Gründungsklima

National bilanziert die Woche mit 1’030 Neugründungen gegenüber 1’201 Liquidationen, ein Vitalitätsindex von 0.86 und damit eine Woche mit Nettoabbau an Firmenbestand. Das relativiert sich aber deutlich, wenn man die Kantone einzeln betrachtet.

Klare Gewinner sind Uri (Verhältnis 2.00, wenn auch bei nur 2 Neugründungen eine kleine Zahlenbasis), Freiburg (1.95, bei 39 gegenüber 20 Fällen eine solide Basis), Schaffhausen (1.60), Basel-Stadt (1.53, 29 Neugründungen gegenüber 19 Liquidationen) und eben Bern (1.43). Diese Kantone bauen ihren Unternehmensbestand diese Woche spürbar aus.

Am anderen Ende stehen ausgerechnet die grossen Wirtschaftskantone: Zürich (0.95), Aargau (0.91) und Schwyz (0.97) liegen alle unter der Wachstumsschwelle von 1.0. Bei Zürich relativiert sich das: Mit 185 Neugründungen bleibt der Kanton der klare Spitzenreiter in absoluten Zahlen, aber die parallel ebenso hohe Zahl an Liquidationen (195) zeigt, dass es sich diese Woche eher um erhöhten Umsatz im Register handelt als um gerichteten Nettozuwachs. Das deckt sich mit der oben erwähnten statistischen Auffälligkeit: Zürich verzeichnet in praktisch jeder Kategorie überdurchschnittliche Aktivität, in beide Richtungen.

Bemerkenswert ist auch die Divergenz in der Westschweiz: Genf (0.73, 93 gegenüber 128) und Waadt (0.66, 81 gegenüber 122) zeigen beide eine deutliche Nettokontraktion, während das benachbarte Freiburg mit 1.95 in die entgegengesetzte Richtung läuft. Die drei Kantone liegen geografisch nah beieinander, ihre Registerdynamik diese Woche aber nicht.

Insolvenzsignale

Die SchKG-Daten zeigen national 56 vorläufige Konkursanzeigen (davon 34 mit Unternehmensbezug), 51 Schuldbetreibungen (aber nur 2 davon Unternehmen, der Rest betrifft natürliche Personen), 6 Konkurseröffnungen (davon 1 Unternehmen), 6 Konkursaufschübe (3 Unternehmen) sowie 4 Kollokationspläne und Inventare (keines mit Unternehmensbezug).

Die einzige diese Woche tatsächlich eröffnete Unternehmensinsolvenz betrifft die Pele101 GmbH in Graubünden, abgewickelt über das Betreibungs- und Konkursamt der Region Plessur. Das ist ein isoliertes Ereignis, aber als vollzogene Eröffnung das härteste Signal der Woche.

Wichtiger für die Frühwarnung sind die 34 Unternehmens-Präliminarien, denn Konkursandrohungen wandeln sich häufig erst mit einigen Wochen Verzug in tatsächliche Eröffnungen um. Hier zeigt sich eine klare kantonale Konzentration: Der Aargau führt mit 9 betroffenen Unternehmen (2 Eröffnungen, 15 Präliminarien, 1 Aufschub), gefolgt von Zürich mit 7 Unternehmen (2 Eröffnungen, 10 Präliminarien, 1 Inventar, 2 Aufschübe). Bemerkenswert: Der Aargau zeigt diese Woche gleich zwei negative Signale gleichzeitig, den höchsten Unternehmens-Insolvenzstand und einen Vitalitätsindex unter 1.0 (0.91). Das ist eine Kombination, die man im Auge behalten sollte, sollte sie sich in den kommenden Wochen wiederholen.

Genf verdient eine differenzierte Betrachtung: Mit 29 SchKG-Einträgen führt der Kanton die Gesamtstatistik an, deutlich vor Aargau und Zürich (je 22). Doch nur 4 dieser Fälle betreffen tatsächlich Unternehmen (1 Eröffnung, 12 Präliminarien, 1 Inventar), der Grossteil der 29 Einträge entfällt auf Betreibungen gegen natürliche Personen. Das ist ein Konsumentenschulden-Signal, kein eigentliches Distress-Signal für die Genfer Unternehmenslandschaft.

Solothurn zeigt mit 4 betroffenen Unternehmen bei nur 87 Gesamteinträgen eine vergleichsweise dichte Häufung, inklusive 2 Konkursaufschüben, ein Muster, das auf lokal begrenzte, aber real bestehende Zahlungsschwierigkeiten hindeutet. Basel-Stadt (3 Unternehmen, 3 Präliminarien) und Luzern (2 Unternehmen, 3 Präliminarien) bewegen sich im unauffälligen Bereich.

Makro-Kontext

Der KOF Job-Tracker liegt national bei einem Medianwert von 131.6 Punkten (Stand 01.09.2026) und damit praktisch unverändert zum Vormonat (-0.10 %). Die Arbeitsnachfrage insgesamt bleibt also stabil, trotz der lebhaften Registeraktivität dieser Woche.

Regional gibt es aber deutliche Unterschiede. Am stärksten zieht die Nachfrage in Appenzell Innerrhoden an (+3.99 %), gefolgt von Bern (+1.85 %, mit 154.5 Punkten zugleich der höchste Absolutwert unter den Kantonen mit positivem Trend), Freiburg (+0.78 %), Obwalden (+0.57 %) und Schwyz (+0.45 %). Das deckt sich, wie eingangs erwähnt, mit dem positiven Gründungsbild in Bern und Freiburg diese Woche.

Am schwächsten entwickelt sich Basel-Landschaft (-2.15 %), wobei der Kanton mit 215.2 Punkten weiterhin den höchsten Absolutwert aller erfassten Kantone hält, die Nachfrage bleibt also hoch, verliert aber an Schwung. Das fällt zusammen mit der grössten Kapitalherabsetzung der Woche im Kanton (LIPO Einrichtungsmärkte AG, CHF -4.8 Mio.), ein Kanton mit zwei leicht dämpfenden Signalen in derselben Woche. Es folgen Jura (-1.76 %), Genf (-1.08 %, passend zum oben beschriebenen schwachen Gründungsklima und dem hohen SchKG-Volumen), Luzern (-0.91 %) und Glarus (-0.64 %).

Bei den Zinsen zeigt die 10-jährige Bundesobligationsrendite mit 0.378 % (letzter verfügbarer Stand Juli 2025) einen Anstieg von 15.95 % gegenüber dem Stand vor drei Monaten, ein Kontext, der auf leicht steigende Finanzierungskosten hindeutet, auch wenn das Niveau historisch weiterhin tief bleibt. Am Devisenmarkt hat sich der Franken zum Dollar minim gefestigt (USD/CHF 0.8078, -0.28 % zum Vormonat, Stand August 2026), während der Euro gegenüber dem Franken leicht zulegte (EUR/CHF 0.9363, +1.18 % zum Vormonat). Für Schweizer Exporteure in den Euroraum ist das eine kleine, aber willkommene Entlastung. In Kombination mit den leicht steigenden Zinsen liest sich das nicht mehr als das ultra-günstige Finanzierungsumfeld der letzten Jahre, ein Hintergrund, vor dem die weiterhin aktiven Kapitalerhöhungen dieser Woche (Pares AG, Mageba Holding AG) eher als gezielte, opportunistische Schritte einzuordnen sind.

Fusionen & Übernahmen

31 Fusionsmeldungen verteilen sich diese Woche auf 13 Kantone, kein einzelner Fall dominiert das Bild. Zürich sticht mit 5 Einträgen heraus, statistisch eine Auffälligkeit (2.8 Sigma über dem Durchschnitt von 2.1).

Ein erkennbares Muster ist die Konsolidierung von Familien- und Handwerksbetrieben: Die Pfistern Services GmbH und die Pfistern Solution AG (beide Obwalden) tragen denselben Namensstamm und dürften Teile derselben Unternehmensgruppe zusammenführen. Ähnlich bei der Häller Küchen GmbH und der Häller Schreiner AG (Schaffhausen), einer Küchenstudio- und einer Schreinereifirma unter offensichtlich gemeinsamem Dach, ein klassisches Bild eines Handwerksbetriebs, der seine Rechtsformen bündelt.

Im Aargau fällt eine Häufung im Transportgewerbe auf: Neben der Chemiehandelsfirma Lobeck Chemie AG verschmelzen mit der Bahnhoftaxi Wohlen Stutz AG und der Taxi Lehmann GmbH gleich zwei Taxiunternehmen. Das passt zu einem Sektor, der unter anhaltendem Margendruck durch Fahrdienst-Plattformen steht und mit Zusammenschlüssen auf Skaleneffekte setzt.

In Zürich enthalten die fünf Fusionsfälle mit der Craniosana GmbH und der Dr. Ursula Jacob Health Care AG zwei Namen mit klarem Gesundheitsbezug, ein Hinweis auf eine kleinere Konsolidierung im Bereich Gesundheitsdienstleistungen, während ERIDANOS GmbH, Premium Business Center Bellevue GmbH und Siggnature AG eher unabhängige Einzelfälle ohne erkennbares Branchenmuster sind.

Bemerkenswert ist zudem die J-M Rey SA (Neuenburg), die mit zwei unterschiedlichen UIDs auftaucht, ein Muster, das eher auf eine interne Restrukturierung innerhalb derselben Firmengruppe hindeutet als auf eine Übernahme durch Dritte. Insgesamt bleibt die Woche bei den Fusionen von kleineren, oft betriebsinternen Zusammenschlüssen geprägt, ohne ein grosses branchenübergreifendes Konsolidierungssignal.

Auffälligkeiten

Zürich liefert diese Woche gleich sechs statistisch auffällige Werte gleichzeitig: Zweckänderungen (74 gegenüber einem Mittel von 14, 3.9 Sigma), Organänderungen (303 gegenüber 53.4, 3.8 Sigma), Neugründungen (185 gegenüber 39.6, 3.6 Sigma), Liquidationen (195 gegenüber 46.2, 3.2 Sigma) und Fusionen (5 gegenüber 2.1, 2.8 Sigma). Dass ein einzelner Kanton in einer einzigen Woche in praktisc allen Kategorien gleichzeitig drei bis vier Sigma über dem Mittelwert liegt, spricht eher für einen Verarbeitungseffekt im Handelsregister, etwa eine Häufung routinemässiger Jahresmeldungen wie Organwechsel nach Generalversammlungen, als für fünf unabhängige wirtschaftliche Schocks in derselben Woche. Trotzdem lohnt sich eine zweite Beobachtungswoche, bevor man das Muster als reines Rauschen abtut.

Leichter erklärbar ist die Auffälligkeit im Kanton Zug: 35 Kapitalveränderungen gegenüber einem Mittel von 7.2 (3.4 Sigma) passen zum bekannten Profil des Kantons als Sitz zahlreicher Holding- und Finanzvehikel, von denen mehrere (VNC, Boraz Holding AG) diese Woche direkt unter den grössten Kapitalbewegungen auftauchen.

Ausblick

Entscheider sollten zwei Dinge im Auge behalten: ob sich die Insolvenzhäufung im Aargau (9 betroffene Unternehmen, davon 15 Präliminarien) in der kommenden Woche fortsetzt oder wieder abflacht, und ob sich Zürichs breit gestreute Registerauffälligkeit als einmaliger Verarbeitungseffekt bestätigt oder sich in KW 38 wiederholt.


Swiss Market Pulse, generiert am 14.09.2026 von Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.


Datenanhang

Automatisch generiert aus 4’111 SOGC-Einträgen 3’796 Unternehmen betroffen

Wochenübersicht

KategorieAnzahl
Organänderungen (substanziell)1388
Liquidationen/Löschungen1201
Neugründungen1030
Zweckänderungen309
Kapitaländerungen123
Fusionen31
Neue Zweigniederlassungen29

Auffälligkeiten

  • Zürich: 74 Zweckänderungen (Durchschnitt: 14, 3.9σ über Mittelwert)
  • Zürich: 303 Organänderungen (substanziell) (Durchschnitt: 53.4, 3.8σ über Mittelwert)
  • Zürich: 185 Neugründungen (Durchschnitt: 39.6, 3.6σ über Mittelwert)
  • Zug: 35 Kapitaländerungen (Durchschnitt: 7.2, 3.4σ über Mittelwert)
  • Zürich: 195 Liquidationen/Löschungen (Durchschnitt: 46.2, 3.2σ über Mittelwert)
  • Zürich: 5 Fusionen (Durchschnitt: 2.1, 2.8σ über Mittelwert)

Kapitalbewegungen

Grösste Kapitalerhöhungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
Pares AGLuzernCHF 16.4M
Mageba Holding AGZürichCHF 6.6M
KLARK AGGraubündenCHF 1.5M
Bold Equestrian AGZürichCHF 1.1M
VNC - Virtual Network Consult AGZugCHF 1.0M
coatmaster AGZürichCHF 699’611
Boraz Holding AGZugCHF 510’000
USUS Immobilien AGObwaldenCHF 500’000
Ettlin Verwaltungs AGObwaldenCHF 500’000
CUTISS AGZürichCHF 487’740

Kapitalherabsetzungen

UnternehmenKantonNeues Kapital
LIPO Einrichtungsmärkte AGBasel-LandschaftCHF 4.8M
Mettiss AGSt. GallenCHF 3.7M
H. Welte & Co. AGSt. GallenCHF 100’000
GN Hearing Switzerland AGZürichCHF 100’000

Neugründungen (1030 diese Woche)

Top-Kantone nach Neugründungen:

#KantonAnzahl
1.Zürich (ZH)185███████████████████
2.Genève (GE)93██████████
3.Bern (BE)90█████████
4.Vaud (VD)81█████████
5.Aargau (AG)78████████
6.Zug (ZG)73████████
7.Luzern (LU)58██████
8.Valais (VS)48█████
9.St. Gallen (SG)47█████
10.Ticino (TI)44█████

Marktaustritte (1201 diese Woche)

Top-Kantone nach Liquidationen/Löschungen:

#KantonAnzahl
1.Zürich (ZH)195████████████████████
2.Genève (GE)128█████████████
3.Vaud (VD)122█████████████
4.Zug (ZG)91██████████
5.Ticino (TI)89█████████
6.Aargau (AG)86█████████
7.Luzern (LU)64███████
8.Bern (BE)63███████
9.Valais (VS)58██████
10.St. Gallen (SG)52██████

Fusionen (31 diese Woche)

  • Bahnhoftaxi Wohlen Stutz AG (Aargau)
  • Lobeck Chemie AG (Aargau)
  • Taxi Lehmann GmbH (Aargau)
  • GloResCo AG (Appenzell A.Rh.)
  • ZEFIRO Baudienstleistungen AG (Appenzell A.Rh.)
  • STAUB - SILBERMANN Schweiz GmbH (Basel-Stadt)
  • Ingénieurs-Conseils Scherler SA, Genève (Genève)
  • Swiss kidscare AG (Graubünden)
  • Auto AG Bus (Luzern)
  • J-M Rey SA (Neuchâtel)
  • J-M Rey SA (Neuchâtel)
  • Pfistern Services GmbH (Obwalden)
  • Pfistern Solution AG (Obwalden)
  • CapitalPR AG (St. Gallen)
  • Häller Küchen GmbH (Schaffhausen)
  • Häller Schreiner AG (Schaffhausen)
  • DiEnigma AG (Solothurn)
  • MetaLogia AG (Solothurn)
  • Global Controlling AG (Thurgau)
  • Montak AG (Thurgau)
  • mofakult AG (Thurgau)
  • Académie de développement SA (Vaud)
  • CICE Cabinet d’Ingénieurs Conseils en Electricité Sàrl (Vaud)
  • Neoclima Sàrl (Vaud)
  • Fidfinvest Holding AG (Zug)
  • Institut für Ernährung und Prävention GmbH (Zug)
  • Craniosana GmbH (Zürich)
  • Dr. Ursula Jacob Health Care AG (Zürich)
  • ERIDANOS GmbH (Zürich)
  • Premium Business Center Bellevue GmbH (Zürich)
  • Siggnature AG (Zürich)

Regionale Übersicht

KantonTotalNeugründungenLiquidationenKapital
Zürich (ZH)78218519520
Genève (GE)373931285
Zug (ZG)366739135
Vaud (VD)352811225
Bern (BE)31090631
Aargau (AG)29378865
Luzern (LU)233586410
Valais (VS)16348585
St. Gallen (SG)16347522
Ticino (TI)16044893
Schwyz (SZ)13332339
Basel-Landschaft (BL)11024244
Thurgau (TG)9819251
Basel-Stadt (BS)8829190
Solothurn (SO)8720240

Vitalitätsindex

Verhältnis Neugründungen zu Liquidationen pro Kanton (>1.0 = Nettozuwachs):

  • Uri: 2.00 (2 Neugründungen / 1 Liquidationen)
  • Fribourg: 1.95 (39 Neugründungen / 20 Liquidationen)
  • Schaffhausen: 1.60 (8 Neugründungen / 5 Liquidationen)
  • Basel-Stadt: 1.53 (29 Neugründungen / 19 Liquidationen)
  • Bern: 1.43 (90 Neugründungen / 63 Liquidationen)
  • Basel-Landschaft: 1.00 (24 Neugründungen / 24 Liquidationen)
  • Appenzell I.Rh.: 1.00 (1 Neugründungen / 1 Liquidationen)
  • Schwyz: 0.97 (32 Neugründungen / 33 Liquidationen)
  • Zürich: 0.95 (185 Neugründungen / 195 Liquidationen)
  • Aargau: 0.91 (78 Neugründungen / 86 Liquidationen)

Insolvenzsignale

KategorieTotaldavon Unternehmen
Vorläufige Konkursanzeigen5634
Schuldbetreibungen512
Konkurseröffnungen61
Einstellungen mangels Aktiven63
Kollokationspläne & Inventare40

1 neue Unternehmens-Konkurseröffnungen, 56 vorläufige Konkursanzeigen, 6 Einstellungen mangels Aktiven.

Konkurseröffnungen (Unternehmen)

  • Pele101 GmbH (Graubünden)

Kantone mit den meisten Unternehmens-Insolvenzsignalen

  • Aargau (AG): 9 Unternehmen; Eröffnungen: 2, vorläufig: 15, Einstellungen: 1
  • Zürich (ZH): 7 Unternehmen; Eröffnungen: 2, vorläufig: 10, Einstellungen: 2
  • Genève (GE): 4 Unternehmen; Eröffnungen: 1, vorläufig: 12, Einstellungen: 0
  • Solothurn (SO): 4 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 3, Einstellungen: 2
  • Basel-Stadt (BS): 3 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 3, Einstellungen: 0
  • Luzern (LU): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 3, Einstellungen: 0
  • Appenzell A.Rh. (AR): 2 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 2, Einstellungen: 0
  • Basel-Landschaft (BL): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 1, Einstellungen: 0
  • St. Gallen (SG): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 4, Einstellungen: 0
  • Bern (BE): 1 Unternehmen; Eröffnungen: 0, vorläufig: 1, Einstellungen: 0

Makro-Kontext

KennzahlWertZeitpunktTrend
KOF Job-Tracker (nationaler Median)131.6162 Index2026-09-01-0.10% (vs. Vormonat)
10-jährige Bundesobligation0.378 %2025-07-01+15.95% (vs. vor 3 Monaten)
USD/CHF0.8078 CHF2026-08-01-0.28% (vs. Vormonat)
EUR/CHF0.9363 CHF2026-08-01+1.18% (vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage (KOF Job-Tracker), stärkster Aufwärtstrend:

  • Appenzell I.Rh.: 130.8 (+3.99% vs. Vormonat)
  • Bern: 154.5 (+1.85% vs. Vormonat)
  • Fribourg: 117.0 (+0.78% vs. Vormonat)
  • Obwalden: 133.3 (+0.57% vs. Vormonat)
  • Schwyz: 114.0 (+0.45% vs. Vormonat)

Arbeitsnachfrage, schwächster Trend:

  • Basel-Landschaft: 215.2 (-2.15% vs. Vormonat)
  • Jura: 133.3 (-1.76% vs. Vormonat)
  • Genève: 165.3 (-1.08% vs. Vormonat)
  • Luzern: 162.3 (-0.91% vs. Vormonat)
  • Glarus: 109.3 (-0.64% vs. Vormonat)

Swiss Market Pulse, generiert am 14.09.2026 von Aptis

Datenquellen: SHAB/SOGC via Zefix API (Handelsregister), SHAB SchKG (Konkurse/Betreibung), KOF ETH (Job-Tracker), SNB (Zinsen, Devisen). Alle Angaben ohne Gewähr.

Weltmodell: 33 offen · 10 aufgelöst · nächste Auflösung 08.09.